Neuer SCHUFA-Score: Diese Daten beeinflussen Eure Bonität beim Shopping und im Alltag
Der SCHUFA-Score beeinflusst zahlreiche Entscheidungen des täglichen Lebens. Er kann eine Rolle spielen, wenn Ihr einen Kredit beantragt, einen Handyvertrag abschließt, eine Wohnung sucht oder online auf Rechnung einkaufen möchtet.
Auch beim Online-Shopping spielt die Bonität eine wichtige Rolle. Entscheidet Ihr Euch beispielsweise für einen Rechnungskauf über Zahlungsdienstleister wie PayPal, WERO oder Klarna, eine Ratenzahlung oder eine andere Form der späteren Bezahlung, erhaltet Ihr die Ware häufig bereits, bevor der vollständige Kaufbetrag beglichen wurde. Für den Händler oder den Zahlungsdienstleister entsteht dadurch ein gewisses Zahlungsausfallrisiko. Um dieses Risiko besser einschätzen zu können, kann im Hintergrund eine Bonitätsprüfung durchgeführt werden.
Die SCHUFA hat nun ihr Bewertungssystem überarbeitet. Der neue Score soll nachvollziehbarer machen, welche Daten in die Bewertung einfließen. An die Stelle einer schwer verständlichen Vielzahl von Faktoren treten zwölf klar definierte Kriterien.
Wer seine SCHUFA-Daten kennt, kann finanzielle Entscheidungen besser einordnen und fehlerhafte Einträge schneller erkennen.
Was der neue SCHUFA-Score aussagt
Der SCHUFA-Score ist eine statistische Einschätzung Eurer Kreditwürdigkeit. Er soll Unternehmen dabei helfen, das Risiko eines Zahlungsausfalls zu bewerten.
Der neue Score wird auf einer Skala von 100 bis 999 Punkten dargestellt. Je höher der Wert, desto besser wird Eure Bonität statistisch eingeschätzt. Die Bewertung wird in fünf Klassen eingeteilt:
- hervorragend
- gut
- akzeptabel
- ausreichend
- ungenügend
Ein hoher Bonitätsscore kann Eure Chancen verbessern, einen Kredit, einen Mobilfunkvertrag, einen Rechnungskauf oder eine Mietwohnung zu erhalten. Eine automatische Zusage ist damit allerdings nicht garantiert. Unternehmen und Vermieter können neben dem Score weitere Faktoren berücksichtigen und anhand eigener wirtschaftlicher Kriterien entscheiden, ob ein Vertrag zustande kommt.
Diese zwölf Kriterien fließen in die Bewertung ein
Nach Angaben der SCHUFA basiert der neue Score auf zwölf zentralen Kriterien. Dazu gehören Informationen zu Euren Verträgen, Krediten, Anfragen und möglichen Zahlungsstörungen.
Berücksichtigt werden unter anderem:
- das Alter Eures ältesten Bankvertrags,
- das Alter Eurer ältesten Kreditkarte,
- die Dauer Eures aktuellen Wohnsitzes,
- neue Anfragen und Abschlüsse für Girokonten und Kreditkarten,
- Anfragen außerhalb des Bankenbereichs,
- neu aufgenommene Ratenkredite,
- die längste Restlaufzeit bestehender Ratenkredite,
- der aktuelle Kreditstatus,
- das Alter Eures jüngsten Rahmenkredits,
- ein vorhandener Immobilienkredit,
- das Vorliegen einer Identitätsprüfung,
- mögliche Zahlungsstörungen.
Keines dieser Kriterien ist allein ausschlaggebend für Eure Bonitätsbewertung. Vielmehr kommt es auf das Zusammenspiel der verschiedenen gespeicherten Informationen an. Ein zuverlässiges Zahlungsverhalten, pünktlich beglichene Rechnungen, überschaubare finanzielle Verpflichtungen und langfristig stabile Vertragsverhältnisse können sich positiv auf Eure Bonität auswirken.
Zahlungsstörungen bleiben ein wichtiger Faktor
Nicht bezahlte Rechnungen, ausstehende Kreditraten oder andere Vertragsverletzungen können die Bonität beeinträchtigen, wenn die Voraussetzungen für eine Meldung erfüllt sind.
Dabei solltet Ihr zwischen einer einfachen Zahlungserinnerung und einem relevanten SCHUFA-Eintrag unterscheiden. Nicht jede Mahnung wird automatisch an eine Auskunftei weitergegeben. Maßgeblich sind unter anderem die gesetzlichen Voraussetzungen und der weitere Verlauf des Zahlungsverzugs.
Wenn Ihr eine Rechnung voraussichtlich nicht rechtzeitig begleichen könnt, solltet Ihr möglichst früh Kontakt mit dem Händler oder Vertragspartner aufnehmen. Eine Ratenvereinbarung oder eine schnelle Klärung kann zusätzliche Kosten und weitere Zahlungserinnerungen vermeiden.
Der Score kann sich im Laufe der Zeit verändern
Der SCHUFA-Score ist keine feste Kennzahl. Er kann sich verändern, wenn neue Informationen hinzukommen oder bestehende Daten aktualisiert werden.
Bei jungen Verbraucherinnen und Verbrauchern liegen zunächst häufig nur wenige Informationen vor. Mit der Zeit kann sich die Datenbasis erweitern. Ein regelmäßig geführtes Konto, korrekt zurückgezahlte Kredite und stabile Vertragsbeziehungen können zu einer aussagekräftigeren Bewertung beitragen.
Neue Kredite, viele Anfragen innerhalb kurzer Zeit oder Zahlungsstörungen können die Einschätzung dagegen verändern. Ein einzelner neuer Vertrag verschlechtert Euren Score jedoch nicht automatisch.
Für die meisten Verbraucher ändert sich wenig
Nach Angaben der SCHUFA bleibt die bisherige Score-Klasse bei der großen Mehrheit unverändert:
- Rund 83 Prozent behalten ihre bisherige Score-Klasse.
- Etwa 9 Prozent verbessern sich.
- Ungefähr 8 Prozent verschlechtern sich leicht.
In vielen Fällen handelt es sich nur um kleinere Veränderungen, etwa von „hervorragend“ zu „gut“. Ob und wie stark sich Euer persönlicher Score verändert, könnt Ihr nur anhand Eurer eigenen Daten beurteilen.
Bonitätsprüfung beim Online-Shopping
Online-Shopping ist bequem: Ihr wählt ein Produkt aus, legt es in den Warenkorb und entscheidet Euch anschließend für eine Zahlungsart. Besonders beliebt ist der Kauf auf Rechnung, weil Ihr die Ware zunächst erhaltet und erst später bezahlt.
Für den Händler bedeutet das, dass er in Vorleistung geht. Er verschickt die Bestellung, bevor die Zahlung eingegangen ist. Deshalb kann der Online-Shop prüfen, ob Ihr voraussichtlich zahlungsfähig seid. Diese Zahlungsfähigkeit wird als Bonität bezeichnet.
Die Prüfung läuft meist automatisch im Hintergrund des Bestellvorgangs ab. Je nach Ergebnis wird der Rechnungskauf freigegeben, abgelehnt oder durch eine andere Zahlungsart ersetzt.
Bei größeren Anschaffungen wie Möbeln, Elektronik oder Haushaltsgeräten kann die Zahlungsart besonders relevant sein. Wenn Ihr eine umfangreiche Bestellung auf Rechnung oder in Raten bezahlen möchtet, kann der Händler zusätzliche Prüfungen durchführen.
Bei welchen Zahlungsarten wird geprüft?
Eine Bonitätsprüfung ist vor allem bei Zahlungsarten üblich, die für den Händler mit einem erhöhten Ausfallrisiko verbunden sind. Dazu gehören:
- Kauf auf Rechnung
- Ratenzahlung
- SEPA-Lastschrift
- Zahlung zu einem späteren Zeitpunkt
- bestimmte Finanzierungsangebote
Für die Prüfung können Händler Informationen von Auskunfteien wie der SCHUFA oder anderen Wirtschaftsauskunfteien heranziehen. Zusätzlich können interne Risikoregeln, die Höhe des Bestellwerts und die Plausibilität Eurer Angaben berücksichtigt werden.
Eine Rolle spielen können unter anderem:
- Euer Name und Eure Anschrift,
- die Rechnungs- und Lieferadresse,
- bisherige Zahlungserfahrungen,
- offene oder erledigte Zahlungsstörungen,
- die gewählte Zahlungsart,
- die Höhe des Einkaufs.
Bei einem kleinen Einkauf kann die Prüfung anders ausfallen als bei einer umfangreichen Bestellung von Möbeln, Elektronik oder Haushaltsgeräten.
Was bedeutet eine abgelehnte Zahlungsart?
Wenn Ihr nicht auf Rechnung bestellen könnt, muss das nicht automatisch an einem negativen SCHUFA-Eintrag liegen. Eine Zahlungsart kann auch aus anderen Gründen abgelehnt werden:
- fehlende oder nicht ausreichende Daten,
- eine nicht eindeutig bestätigte Adresse,
- unterschiedliche Rechnungs- und Lieferanschriften,
- interne Risikogrenzen des Shops,
- ein ungewöhnlich hoher Bestellwert,
- technische Probleme bei der Identitäts- oder Adressprüfung.
Viele Online-Shops bieten Euch anschließend eine alternative Zahlungsart an. Dazu gehören beispielsweise Vorkasse, Kreditkarte, PayPal oder Sofortzahlung.
Eine abgelehnte Zahlungsart sagt daher nicht automatisch etwas über Eure gesamte Kreditwürdigkeit aus. Es kann auch sein, dass der Händler nur das Risiko bei dieser konkreten Bestellung nicht übernehmen möchte.
Datenschutz und Transparenz beim Online-Kauf
Online-Händler müssen transparent darüber informieren, ob eine Bonitätsprüfung stattfindet und welchem Zweck sie dient. Ihr solltet nachvollziehen können, welche Daten verarbeitet werden und ob eine Auskunftei beteiligt ist.
Händler und Zahlungsdienstleister dürfen nur Informationen verwenden, die für die jeweilige Entscheidung erforderlich sind. Die Prüfung muss außerdem im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen erfolgen.
Eine Bonitätsprüfung soll das Risiko eines Zahlungsausfalls einschätzen. Sie sollte für Euch nachvollziehbar sein und nicht ohne sachlichen Grund zu einem dauerhaften Ausschluss bestimmter Zahlungsarten führen.
Beim Online-Shopping solltet Ihr außerdem auf folgende Punkte achten:
- den vollständigen Gesamtpreis,
- mögliche Versandkosten,
- Lieferzeiten,
- Rückgabe- und Widerrufsbedingungen,
- zusätzliche Gebühren,
- Informationen zum Datenschutz,
- die Kontaktdaten des Händlers.
Bei Ratenzahlungen oder späteren Zahlungen lohnt sich ein genauer Blick auf Zinsen und weitere Kosten.
So behaltet Ihr Eure Ausgaben im Blick
Eine spätere Zahlung kann beim Einkaufen praktisch sein. Sie sollte aber nicht dazu führen, dass Ihr mehrere Rechnungen gleichzeitig aus den Augen verliert.
Prüft vor dem Kauf, wie hoch der gesamte Betrag ausfällt. Neben dem Warenpreis können Versandkosten, Zinsen, Gebühren oder zusätzliche Serviceleistungen anfallen.
Wenn Ihr häufiger auf Rechnung oder in Raten bestellt, kann eine einfache Übersicht helfen. Notiert Euch, wann welche Rechnung fällig wird. So behaltet Ihr Eure Zahlungsfristen im Blick.
Wenn Ihr eine Rechnung nicht rechtzeitig bezahlen könnt, solltet Ihr möglichst früh mit dem Händler oder Zahlungsdienstleister Kontakt aufnehmen. Eine schnelle Klärung kann zusätzliche Kosten und weitere Mahnungen verhindern.
Eine bequeme Zahlungsart sollte den Einkauf erleichtern, aber nicht dazu führen, dass Ihr Eure finanziellen Möglichkeiten überschätzt.
Beeinflusst Glücksspiel Eure Bonität?
Auch beim Thema Glücksspiel stellt sich häufig die Frage, ob die Nutzung von Online-Angeboten den SCHUFA-Score verschlechtert.
Das bloße Spielen oder der Besuch eines Online-Angebots ist nicht mit einer negativen Zahlungserfahrung gleichzusetzen.
Problematisch kann Glücksspiel jedoch indirekt werden, wenn dadurch finanzielle Verpflichtungen nicht mehr erfüllt werden. Nutzt Ihr beispielsweise Kredite, Dispositionsrahmen oder geliehenes Geld für Spieleinsätze und könnt anschließend Rechnungen oder Raten nicht bezahlen, können daraus Zahlungsstörungen entstehen.
Wenn Ihr Euch über legale Online-Angebote informieren möchtet, findet Ihr beispielsweise bei V.Vegas Spielautomaten online eine Auswahl digitaler Spielangebote. Achtet bei der Auswahl eines Anbieters auf gesetzliche Vorgaben, transparente Bedingungen und verfügbare Spielerschutzmaßnahmen.
Spielt unabhängig vom Anbieter nur mit Geld, das Ihr tatsächlich entbehren könnt. Persönliche Limits und bewusste Pausen helfen Euch dabei, finanzielle Risiken zu begrenzen.
Welche Rolle die SCHUFA beim Online-Glücksspiel spielt
Beim Online-Glücksspiel gelten besondere Anforderungen an Identität, Alter und Spielerschutz. Anbieter müssen sicherstellen, dass Ihr eindeutig identifiziert werden könnt und nicht mehrere Konten unter verschiedenen Identitäten führt.
Prüfung Eurer Identität
Der Glücksspielstaatsvertrag verpflichtet Anbieter dazu, Eure Identität und Euer Alter zuverlässig zu überprüfen. Bei der Registrierung werden unter anderem Euer Vorname, Nachname, Geburtsname, Geburtsdatum, Geburtsort und Wohnsitz abgefragt.
Mit dem SCHUFA-IdentitätsCheck Premium und dem SCHUFA-GeburtsdatenCheck können Anbieter Eure Identitäts- und Altersangaben überprüfen. Dadurch soll unter anderem verhindert werden, dass Ihr mehrere Kundenkonten eröffnet.
Eine solche Identitätsprüfung ist zunächst keine negative Zahlungserfahrung. Sie sollte daher nicht mit einem klassischen Kreditantrag oder einem negativen SCHUFA-Eintrag verwechselt werden.
Nachweis Eurer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit
Bei höheren Spieleinsätzen können zusätzliche Prüfungen zu Eurer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erforderlich sein. Nach den im Artikel zugrunde liegenden Angaben müsst Ihr ab einem monatlichen Spieleinsatz von 1.000 EUR einen entsprechenden Nachweis erbringen.
Diese Vorgaben sollen dazu beitragen, hohe finanzielle Verluste zu begrenzen und problematisches Spielverhalten frühzeitig zu erkennen. Wenn Ihr regelmäßig mehr Geld einsetzt, als Ihr Euch leisten könnt, solltet Ihr eine Pause einlegen und vorhandene Spielerschutzangebote nutzen.
Problematisches Glücksspiel kann unter anderem zu folgenden Belastungen führen:
- Konflikte in der Familie,
- Probleme am Arbeitsplatz,
- Überschuldung,
- psychische Belastungen,
- der Verlust finanzieller Rücklagen.
Regelmäßige Überprüfung der Kundendaten
Glücksspielanbieter müssen Eure registrierten Kundendaten regelmäßig auf Aktualität überprüfen. Eine erneute Prüfung ist spätestens zwölf Monate nach Eurer ersten Registrierung oder der letzten Datenkontrolle erforderlich.
Auch bei dieser Überprüfung geht es in erster Linie um Eure Identität, Euer Alter und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Sie ist nicht automatisch mit einer negativen Bewertung Eurer Kreditwürdigkeit verbunden.
Beeinflussen SCHUFA-Glücksspielprodukte Euren Score?
Nach Angaben der SCHUFA nehmen spezielle Glücksspielprodukte und die damit verbundenen Auskünfte keinen unmittelbaren negativen Einfluss auf Euren allgemeinen SCHUFA-Score.
Gespeichert werden kann jedoch der Hinweis, dass ein Glücksspielanbieter eine Information über Euch angefragt hat und gegebenenfalls welcher Wert übermittelt wurde. Das soll für Transparenz gegenüber Euch sorgen.
Davon zu unterscheiden ist das allgemeine Score-Kriterium „Vorliegen einer Identitätsprüfung“. Dieses kann im neuen SCHUFA-Modell berücksichtigt werden. Eine Identitätsprüfung bedeutet jedoch nicht, dass Euer Spielverhalten oder die Höhe Eurer Einsätze automatisch als negative Information in Euren Score einfließt.
Nicht das Glücksspiel als solches entscheidet über Eure Bonität, sondern vor allem Euer Umgang mit finanziellen Verpflichtungen.
So könnt Ihr Eure SCHUFA-Daten prüfen
Ihr könnt Eure SCHUFA-Daten und Euren persönlichen Score digital über Euren SCHUFA-Account einsehen. Nach der Registrierung und Identifizierung erhaltet Ihr Zugriff auf Euer persönliches Datencockpit.
Dort könnt Ihr unter anderem:
- Euren aktuellen Score abrufen,
- Eure gespeicherten personenbezogenen Daten prüfen,
- bestehende Verträge und Anfragen einsehen,
- Zahlungsstörungen kontrollieren,
- mögliche Veränderungen nachvollziehen.
Warum sich eine regelmäßige Kontrolle lohnt
Viele Verbraucherinnen und Verbraucher beschäftigen sich erst mit ihrer Bonität, wenn ein Kredit abgelehnt wird oder ein Vertrag nicht zustande kommt. Dabei kann es sinnvoll sein, Eure gespeicherten Daten regelmäßig zu prüfen.
Fehlerhafte, veraltete oder unvollständige Angaben können Eure Bonität beeinträchtigen. Wenn Ihr einen solchen Eintrag entdeckt, könnt Ihr eine Korrektur beantragen und entsprechende Nachweise einreichen.
Achtet bei Eurer Prüfung insbesondere auf:
- unbekannte Verträge,
- falsche Adressdaten,
- bereits erledigte Forderungen,
- unberechtigte Anfragen,
- Zahlungsstörungen, die nicht zu Euch gehören.
Je früher Ihr einen Fehler entdeckt, desto schneller könnt Ihr eine Korrektur anstoßen.
Wissen schafft Sicherheit
Eure eigene Bonität zu kennen, ist ein wichtiger Schritt zu einem bewussten Umgang mit Euren Finanzen. Wenn Ihr Eure Einnahmen, Ausgaben und Verpflichtungen im Blick behaltet, könnt Ihr besser einschätzen, ob ein Online-Einkauf, eine Finanzierung oder ein Spieleinsatz zu Eurem Budget passt.
Weitere Informationen zu den Möglichkeiten bei V.Vegas findet Ihr auf der V.Vegas-Startseite.
Die SCHUFA informiert über das Thema Glücksspiel außerdem im Rahmen ihrer Bildungsinitiative „Wirtschaftswerkstatt“. Weitere Informationen findet Ihr auf der Seite Glücksspiel und Finanzen.
Zusammengefasst: Bonität, Shopping und Glücksspiel
Der neue SCHUFA-Score soll verständlicher machen, welche Daten in Eure Bonitätsbewertung einfließen. Gleichzeitig können Online-Shops beim Rechnungskauf oder bei Ratenzahlungen prüfen, ob das Risiko eines Zahlungsausfalls vertretbar ist.
Für Euch bedeutet das mehr Kontrolle über Eure Finanzdaten. Ihr könnt gespeicherte Informationen prüfen, Fehler korrigieren lassen und besser verstehen, welche Faktoren Eure Kreditwürdigkeit beeinflussen.
Glücksspiel wirkt sich nicht allein dadurch negativ auf Eure Bonität aus, dass Ihr ein Online-Angebot nutzt. Relevant werden vor allem die finanziellen Folgen. Wenn durch Spieleinsätze, Online-Einkäufe oder Finanzierungen Kredite, Überziehungen oder unbezahlte Rechnungen entstehen, können daraus Probleme für Eure Kreditwürdigkeit entstehen.
Wenn Ihr Eure Finanzen im Blick behaltet, Rechnungen pünktlich bezahlt und beim Shopping sowie beim Glücksspiel persönliche Grenzen setzt, schafft Ihr eine wichtige Grundlage für einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld.